"Das ist doch Traumwetter fürs Drachensteigen oder?", fragte Brigitte Lösche, während sie mit ihrem Mann Wolfgang die beiden Drachen für die dreijährigen Zwillingsenkel Lasse und Theo herrichtete. "Irgendwie fühlt man sich auch in die Kindheit zurückversetzt. Wir mussten aber die Drachen noch selbst bauen", erzählte sie.
Es war auch ein toller Anblick, die kunterbunten Himmelstürmer inmitten der satt grünen Wiesen tanzen zu sehen. Einen professionellen Eindruck bei der Steuerung des lenkbaren Fluggeräts machte Martin Swoboda. "In jungen Jahren war ich mit meinen Eltern an der Nordsee und aus Langeweile habe ich mich mit dem Drachensteigen beschäftigt. Da ist einiges hängen geblieben", erklärte der Buckower Grundschullehrer augenzwinkernd. Am höchsten ließ die sechsjährige Maria ihren Drachen gut zwei Stunden in die Luft steigen. "Da waren 100 Meter Leine dran. Die sind komplett abgewickelt", so ihr Hasenholzer Opa Siegfried Büchler.
"Wir sind voll zufrieden. Etwa 100 Besucher waren hier - trotz der Ungewissheit der Zufahrt", resümierte Vereinsvorsitzende Steffi Pietschmann. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Kuchen, Bratwurst und Getränken sollen der Sanierung der Feldsteinkirche im Ort zugute kommen.