Auch im Landkreis Märkisch-Oderland gehen die Corona-Zahlen nach dem Oster-Knick wieder nach oben. Nach dem Lagebericht des Gesundheitsamtes vom 10. April sind am Vortag 64 Neuinfektionen mittels PCR-Nachweis registriert worden. Die Zahl der aktuell Erkrankten wird mit 461 angegeben, die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner (nach Landesgesundheitsamt) liegt nunmehr bei 99,10. Am Vortag sah es mit 81,20 noch um Einiges besser aus.

Weiter steigende Zahlen prognostiziert

Ein weiterer Todesfall erhöht die Zahl der Opfer auf 250. Seit Beginn der Pandemie sind 5850 Bürger mittels PCR oder Schnelltest positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden, 5159 davon gelten als genesen, 675 Personen befinden sich in Quarantäne. Man gehe davon aus, dass die Anzahl der Erkrankten und Kontaktpersonen weiter steigt, heißt es.
Beim Rettungsdienst wurde in den zurückliegenden 24 Stunden sieben Covid-19-Einsätze aufgelistet, unter den Einsatzkräfte gibt es momentan keinen Corona-Fall. Auch von den Feuerwehren seien bislang alle im Dienst, hieß es. Zahlen aus den Krankenhäusern wurden am Sonnabend nicht übermittelt.

Meiste Impfungen in Praxen bislang in Strausberg

Mitgeteilt wurde indes, dass in der kommenden Woche von den mobilen Impfteams in Arztpraxen und im Krankenhaus für bestimmte Berufsgruppen 1400 Dosen verimpft werden sollen. Nach einer Übersicht sind bislang in Strausberger Hausarztpraxen die meisten Impfungen vorgenommen worden (854), es folgen Rüdersdorf (630) und Bad Freienwalde (582). Für Altlandsberg sind 452 Dosen ausgewiesen, für Hoppegarten 306, für Müncheberg 270 und für Neuenhagen und Buckow je 204. Mediziner in Fredersdorf-Vogelsdorf haben demnach Impfstoff für 156 Patienten erhalten, in Hennickendorf für 102. Neuhardenberg und Lebus sind mit je 150 ausgewiesen, Wriezen mit 258 und Altreetz mit 204. Und im Modellort Letschin sind knapp 500 Dosen an Berechtige gespritzt worden.
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