Die Gemeinde Neuenhagen bietet für Menschen über 80 Jahre einen Fahrdienst zu den Corona-Impfzentren in Schönefeld und Oranienburg an. Die Seniorinnen und Senioren, die diese Dienstleistung nutzen, beteiligen sich an den Fahrtkosten. Darauf weist Gemeindesprecherin Jutta Skotnicki hin.

Wer den Service nutzt, muss Bedingungen erfüllen

Ihr zufolge gibt es den Fahrdienst bereits seit Mitte Januar. Die Nachfrage sei da. Voraussetzungen, um diesen Service in Anspruch zu nehmen, sind, dass die Senioren eine Grundrente erhalten, bereits einen Impftermin reserviert haben und nicht in der Lage sind, die Fahrt zum Impfzentrum selbst oder mit Hilfe der Familie zu organisieren.

Von der Haustür zum Impfzentrum und zurück

Für die Gemeinde koordiniert Friedrich Schlüter im Haus der Senioren die Anfragen und erstellt Tourpläne. Mitarbeiter des Mehrgenerationenhauses des Internationalen Bundes (IB), mit dem die Gemeinde beim Fahrdienst kooperiert, fahren die Seniorinnen und Senioren zu den Impfzentren. Sie werden direkt an der Haustür abgeholt und nach der Impfung dorthin zurückgebracht.
„Herr Schlüter koordiniert ausschließlich die Touren. Er kann keine Informationen zu den Impfungen geben und auch keine Impftermine vergeben“, betont Gunter Kirst, Leiter des Fachbereichs Bürgerdienste und Einrichtungen im Neuenhagener Rathaus. Er bittet zudem darum, dass sich nur  Senioren anmelden, die tatsächlich alle Bedingungen für den Fahrdienst erfüllen.
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Buchung des Fahrdienstes zum Impfzentrum


Friedrich Schlüter nimmt dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr im Haus der Senioren in Neuenhagen unter der Telefonnummer 03342 159680 Anfragen zu Fahrten zu den Impfzentren in Schönefeld und Oranienburg entgegen. Er rechnet dann auch die jeweilige Kostenbeteiligung aus.