Die Corona-Pandemie rückt auch die persönliche Vorsorge in ein neues Licht: Wer bisher verfügt hat, im Falle einer schweren Erkrankung oder eines Unfalls nicht künstlich beatmet werden zu wollen und nicht von der Apparatemedizin gegen seinen Willen künstlich am Leben erhalten zu werden, ist unter den besonderen Bedingungen der Pandemie veranlasst, seine Haltung zu überdenken.

Digitales Angebot steht zur Unterstützung bereit

Der Humanistische Regionalverband Märkisch-Oderland organisiert vom 23. November bis 4. Dezember Online-Vorsorgewochen. „Wir möchten fachgerecht über Themen wie Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Trauer- und Lebensbegleitung oder Digitales Erbe und Engagementmöglichkeiten informieren“, erläutert die Kreisvorsitzende Sylke Thonig, „auf Grund der Corona-Beschränkungen haben wir ein alternatives digitales Angebot gemeinsam mit dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg auf die Beine gestellt.
Damit wird es möglich, dass auch unsere Humanistischen Regionalverbände, z. B. hier in Märkisch Oderland, einbezogen werden können.“ Unter der Internetadresse www.humanistisch.de/vorsorgenetz findet man ausgewiesene Experten, die sich und ihre Arbeit in kurzen Videoporträts vorstellen und durch erweiterte Sprechzeiten telefonisch und digital persönlich zu sämtlichen Fragen rund um das Thema Vorsorge beraten.

Persönliche Absprache mittwochs möglich

Zusätzlich steht jeden Mittwoch Carmen Malling in der Geschäftsstelle in der August-Bebel-Straße 2 in Strausberg zur persönlichen Ansprache, und an jedem Dienstag telefonisch jeweils in der Zeit von 10 bis 15 Uhr rund um die Vorsorge-Themen zur Verfügung.

Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.