Mit 34 Neuinfektionen an einem Tag meldet der Lagebericht des Krisenstabes Märkisch-Oderland am Donnerstag eine mehr als doppelt so hohe Zahl wie am Mittwoch und am Dienstag. Am Montag wurden sogar 87 Neuinfektionen gemeldet, doch waren die seit dem Freitag, also an drei Tagen, addiert worden. Die Sieben-Tage-Inzidenzzahl auf 100.000 Einwohner hat Montag 85,82, Dienstag 87,36 und Mittwoch 85,31 betragen. Am Donnerstag war sie mit 90,42 wieder vergleichsweise hoch. Von der mit dem gegenwärtigen Teil-Lockdown angestrebten Schwelle von 50 hat sie sich sehr weit entfernt. 15 Märkisch-Oderländer sind seit März im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. 928 haben sich von Anbeginn mit dem Virus nachweislich angesteckt, 619 gelten als genesen. 294 sind derzeit erkrankt und 626 in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der stationär behandelten Covid-19-Kranken wurde am Donnerstag unverändert mit 18 gemeldet.

Hoppegarten hat am meisten Erkrankte

Im Ranking der am wenigsten betroffenen Kommunen rangiert das Amt Barnim-Oderbruch (u. a. Prötzel usw.) mit null Erkrankten ganz vorn, gefolgt von dem Amt Falkenberg-Höhe (3), der Stadt Wriezen (4), der Gemeinde Letschin (5) und dem Amt Märkische Schweiz sowie der Stadt Müncheberg mit je sieben. Am andere Ende der Tabelle ist Hoppegarten mit 52 Spitzenreiter, gefolgt von Strausberg mit 39, Petershagen-Eggersdorf mit 27, Rüdersdorf mit 21 und Neuenhagen mit 20 bestätigten Corona-Fällen.

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