"Zum laufenden Bußgeldverfahren wird der WSE sich inhaltlich nicht äußern", erklärte Sandra Ponesky. Man teile aber die vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Andreas Fuchs geäußerte Auffassung, dass der Verbraucher die Verantwortung für die Wassernutzung trage. "Unsere originäre Aufgabe ist es, das unverzichtbare Gut Trinkwasser im Rahmen der Daseinsvorsorge nach Güte und Menge zur Verfügung zu stellen, so wie unsere Kunden es verlangen. Diese geforderten Mengen liefert der WSE, wie es sein Gründungszweck vorschreibt", sagte sie. Die natürliche Ressource Wasser sei "ein eigentumsloses Gut", es entstehe demnach kein Eigentumsrecht allein aus dem Förderort. Die Verwaltung der Wasserrechte und deren permanente Überwachung obliege dem Land und erfolge durch die obere Wasserbehörde.