Es handelt sich um eine Säule der Marke wallb-e, die von der Petring Energietechnik GmbH vertrieben wird. Dieser Hersteller setze auf hochwertige und bewährte elektronische Komponenten aus Deutschland. "Wir haben uns ganz bewusst für dieses Modell entschieden, weil es qualitativ hochwertig, trotzdem vergleichsweise günstig und noch dazu intelligent in der praktischen Anwendung ist", so Stadtwerke-Sprecherin Gesa Reschke.
Die maximale Ladeleistung der Säule von 22 Kilowatt tauge sowohl für das Laden über Nacht, z. B. für Gäste des "Fliegerhorsts", als auch für ein Schnellladen innerhalb von ein bis zwei Stunden. Dafür benötigt der Elektroauto-Besitzer ein Ladekabel vom Typ 2, der in Europa favorisierten und weit verbreiteten Variante. Typ 1-Ladestecker könnten über Adapter verbunden werden, dann sei aber unter Umständen kein Schnellladen möglich. Somit dauere es maximal acht bis zehn Stunden, bis die Batterie komplett gefüllt ist.
Für das Laden wird eine Karte benötigt, die es gegen eine Gebühr von zehn Euro im Tower gibt. Die Karte hält der Kunde an das in die Säule integrierte Lesegerät, das die Steckdosen freischaltet. Getankt wird ausschließlich Ökostrom, am Flugplatz das Produkt NaturWatt. Die Karte wird im Anschluss im Tower zurückgegeben, und man erhält fünf Euro zurück. Für jeden Tankvorgang werden also pauschal fünf Euro berechnet. Sollte die Karte einmal verloren gehen, werde sie gesperrt, so dass es nicht zu einem Missbrauch kommen kann.
Die Ladesäule am Flugplatz in Strausberg-Nord soll nicht die Einzige bleiben. Eine Zweite ist bereits bestellt und soll noch vor Weihnachten auf dem Gelände des Stic in der Garzauer Chaussee in Betrieb genommen werden. Über weitere Standorte wird ebenfalls nachgedacht.