Anfangs gab es bei den Veranstaltern leichte Befürchtungen, beim5. Drachenfest würde der Förderverein Evangelische Dorfkirche zu Hasenholz weitgehend unter sich bleiben. Doch dann füllte sich am Sonnabend so langsam die Wiese. Einige Besucher waren schon in den Vorjahren dabei gewesen. So wie Simon Bachinger. Der Zwölfjährige war aus dem nahen Waldsieversdorf in den Buckower Ortsteil gekommen. Für andere war es eine Premiere. Beispielsweise für Ronny Grochowski, der seine vierjährige Tochter mitgebracht hatte. Während der Strausberger noch den neuen Drachen von Darleen präparierte, hatten Fördervereinsmitglied Jens Harke und sein Sohn Eric schon einige erfolglose Startversuche hinter sich. Beide hofften auf etwas mehr Wind, und der stellte sich dann bald auch ein.
Gegen Mittag wurde der Zulauf deutlich stärker. Der selbst gebackene Kuchen fand wieder dankbare Abnehmer. „Dafür sind die Frauen hier berühmt“, sagte Kerstin Schnabel. Sie ist eine von 20 Mitgliedern des Fördervereins, der sich die Sanierung der alten Dorfkirche auf die Fahne geschrieben hat. Die Kosten würden auf gut 100 000 Euro geschätzt, berichtete Vereinsvorsitzende Angelika Gathow.Ohne Fördermittel sei das nicht zu stemmen. Jeder Euro zähle. Daher versuche der Förderverein, mit eigenen Aktionen wie Bauernmarkt, Drachenfest und Weihnachtsmarkt ebenfalls Mittel bereitzustellen.
104511
Vor dem Start: der Strausberger Ronny Grochowski und Tochter Darleen mit ihren nagelneuen Drachen. (Weitere Bilder www.moz.de)Foto: MOZ/Detlef Klementz