Drachenbootcup2018

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Leute treffen ist überhaupt ein Grund, der Gäste zu der Kombination aus Sport und Unterhaltung für die ganze Familie treibt. Moderator Matthias Luttmer sprach denn auch von „Volksfestcharakter“, den auch Teams von außerhalb an der Strausberger Veranstaltung hervorhöben. Und nicht nur die. „Schön gemacht“, fasste Neu-Strausberger Clemens Hasselberg zusammen, der zum ersten Mal dabei war. Mit zwei Kindern und seinen Eltern, die sich um die Sprösslinge kümmerten, wenn er selbst ins Boot musste. Manche Preise an Fahrgeschäften seien vielleicht etwas hoch, aber die Schausteller müssten ja auch leben, merkte er an. Und wusste schon jetzt: „Nächstes Jahr bin ich definitiv wieder dabei.“
Ähnlich äußerte sich Ronny Wolff vom Team „Schiffe versenken, Rudern kann jeder“ nach dem Premierenauftritt. Der Truppe gehören Mitstreiter aus Hoppegarten, Rüdersdorf, Rehfelde, Strausberg und anderen Orten an, die sich durch Feuerwehr und Firma kennen. Bei einer Feier sei die Idee geboren worden, hier teilzunehmen. „Wir sind vom letzten Platz ausgegangen“, fügte er hinzu. Zwar musste das Team im Finale des E-Center-Friedebold-Cups die Konkurrenz ziehen lassen, aber mit der Eingruppierung in dieses Finale hatte es schon einige hinter sich gelassen. In manchen Klassen entschieden ohnehin am Ende Zehntel- oder gar nur Hundertstelsekunden über die Platzierungen. Der olympische Gedanke galt speziell in dem für kleinere Teams erstmals angebotenen Fun-Cup, wo die Paradiesvögel vom Eggersdorfer Carnevalclub zwar keine Chance auf Siege hatten, dafür aber durch ihr tolles Outfit bestachen.
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Einziger klitzekleiner Makel an dem Sonnabend war der etwas durcheinandergerüttelte Zeitplan. So fand die Siegerehrung eine gute Stunde später statt als angedacht. Folglich begann auch das Konzert der Partyband Right now, Stammgast beim Strausberger Drachenboot-Cup, erst später. Das Publikumsinteresse schmälerte das allerdings nicht, der Platz war ausgesprochen gut gefüllt.
Das gilt auch für das Auftaktkonzert am Freitag mit der Münchener Freiheit. Zwar wurde aus dem „Einheizen“ durch die Vorband – Leona Heine – nicht wirklich etwas, weil ihre Lieder eher was zum Zuhören sind, doch die Bayern kamen damit zurecht. Und speziell die ersten Reihen zeigten sich beim Mitsingen textsicher.
Mit der Band war den Organisatoren von fabrikneu ihr Anliegen gelungen, etwas für viele Generationen zu bieten. „Für 2019 wollen wir uns was Ähnliches überlegen“, so Benny Dornhauer, einer der Köpfe der Event-GmbH. Ob es bei dem Termin in den Ferien – gewählt, um Überschneidung mit anderen Rennen zu vermeiden – bleiben wird, sei noch unklar, werde noch abgestimmt. Zumindest habe man damit ja jetzt keine schlechten Erfahrungen gemacht, sagte er.