Von Beginn an seien die Akteure nicht nur für, sondern vor allem mit den Familien in der Region aktiv gewesen, lobt die vom Bundesministerium eingerichtete Servicestelle, die die monatlichen Ehrungen vornimmt. Als "großes Aushängeschild" hervorgehoben wird die sogenannte Stadtranderholung in der ersten Woche der Sommerferien. Die helfe berufstätigen Eltern in der Region kontinuierlich, Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bekommen, sei ein "hochwertiges und kostengünstiges Angebot". Im vergangenen Jahr hatten 40 Schulkinder aus Strausberg und umliegenden Gemeinden an der Stadtranderholung teilgenommen. Die Stadt stellt Sozialarbeiterinnen und -arbeiter, die die Kinder betreuen, Unternehmen sponsern beispielsweise Strom, Hüpfburg und Ähnliches.
Darüber hinaus erstellt das am 20. September 2006 gegründete Bündnis jährlich einen Ferienkalender, der alle Angebote in Strausberg zusammenfasst.
Mit dem Ziel, die Familienfreundlichkeit in der Region kontinuierlich zu verbessern, biete das bei der Stadtverwaltung angesiedelte Bündnis ein breites Spektrum an Angeboten für Jung und Alt, Groß und Klein, loben die Juroren. Umsetzung und Planung der Projekte obliegen verschiedenen Arbeitsgruppen, die sich mit Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, generationenübergreifende Aktivitäten sowie familienfreundliches Wohn- und Lebensumfeld befassen. Hilfreiche Informationen bietet der Fami-lienwegweiser, und der Arbeitskreis Kinderträume ermöglicht Mädchen und Jungen Freizeitaktivitäten wie Sport, Musikunterricht und Ähnliches, deren Eltern sich das sonst nicht leisten können. Bislang wurden bereits mehr als 450 Kinderträume erfüllt.
Erstmalig wurde in diesem Jahr zudem ein Familienkalender herausgegeben, der Veranstaltungen für Familien, die Ferien, eine Spielplatzübersicht und einiges mehr enthält. Er wurde kostenlos an 1700 Familien in der Stadt verteilt. "Familienfreundlichkeit ist eine Haltung", fasst Bürgermeisterin Elke Stadeler, Schirmherrin des Strausberger Bündnisses, zusammen.
Ein Lokales Bündnis für Familie ist der Zusammenschluss verschiedener gesellschaftlicher Gruppen sowie Akteure mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort durch Projekte zu verbessern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Die Initiative wurde Anfang 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen. Derzeit engagieren sich mehr als 17 000 Akteure, darunter über 7400 Unternehmen, in über 7500 Projekten. Rund 650 Lokale Bündnisse sind derzeit aktiv.