Laut EMO-Chefin Angela Friesse liegen die Arbeiten an dem 1,8-Millionen-Euro-Objekt im Plan - sowohl was Kosten wie auch Zeit angeht. Die meisten Aufträge seien vergeben, alle an Unternehmen aus dem Landkreis. Für die Erdarbeiten zeichnete TSU Müncheberg verantwortlich, für den Rohbau eine Firma aus Lebus, den Dachstuhl stellt eine Zimmerei aus Eggersdorf. Angela Friesse geht davon aus, dass im Juni 2013, ein Jahr nach dem Baustart, der Umzug von Seelow erfolgen kann.
Der Landrat bezeichnete den Neubau als Endpunkt einer Reihe von Investitionen des Landkreises in Strausberg. Er verwies auf das Gründerhaus im Stic, das Medizent am Krankenhaus, den Sportplatz Marienberg und den Ausbau der Außenstelle der Kreisverwaltung in der Klosterstraße. Mit dem Neubau in der Altstadt werde dort eine Lücke geschlossen und der Verwaltungsstandort aufgewertet. Das bringe auch mehr Leben in die Innenstadt.
Schmidt erinnerte daran, dass die Entscheidung für Strausberg nicht unumstritten war, jedoch eine Mehrheit dahinter stand.Schließlich wohnt die Mehrzahl der EMO-Kunden im Westen des Landkreises. Laut Angela Friesse kommen vor allem ältere Bürger persönlich, um Dinge zu klären. Selbst Hönower kämen jetzt noch nach Seelow.
Schmidt sieht den vom Büro Thorsten Schubert + Partner entworfenen U-förmigen Zweigeschosser mit Spitzdach als "architektonischen Akzent". Er ist an der Straßenfront gegliedert, bekommt zweifarbige Fenster. Hinter dem Haus sind Parkplätze und Grün angeordnet. Für den Komplex gebe es "eine solide Finanzierung - ohne höhere Abfallgebühren".