Da wäre zuerst der Sohn, Marco Oelker, Jahrgang 1980. Er nahm seine künstlerische Tätigkeit schon im Jugendalter auf. Erste Förderung erfuhr er durch die Kunstpädagogin Renate Seifert im IB Neuenhagen. Er malt hauptsächlich Farbkompositionen und mischt dabei Acrylfarben direkt auf dem Maluntergrund mit dem Spachtel. Mehrere Preise hat Marco Oelker bereits gewonnen, unter anderem im Wettbewerb "Malerei der Ermutigung" der format gGmbH Fürstenwalde, Anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen. Und auch mehrere Ausstellungen hat er bereits absolviert, sogar in Polen waren seine Werke zu sehen. Höhepunkte waren die beiden Ausstellungsbeteiligungen zum Brandenburgischen Kunstpreis der Märkischen Oderzeitung 2009 und 2010.
Vater Peter Oelker, Jahrgang 1941, bemerkte erst mit 63, dass in ihm ein leidenschaftlicher Holzbildhauer steckt. Die Anregung erhielt er 2004 durch den Maler und Holzbildhauer Paul Krüger-Wallenstein aus Rhauderfehn. Unzählige Werke sind seither entstanden, kleine und große, fröhliche und ernste, naturbelassene und bunt bemalte. Weggeworfene Hölzer und alte Baubohlen erweckt er zu neuem Leben. Zwei seiner Skulpturen sind sogar in den Niederlanden zu bewundern.
Mutter Karin Oelker, Jahrgang 1943, bis 2006 praktizierende Zahnärztin, kam über ihren Sohn zur Malerei, den sie oft im Haus Dahmshöhe beim Malen beobachtete und betreute. Aber erst 2013 fasste sie sich ein Herz und griff selbst zu den Acrylfarben. In den Stadtwerken präsentiert sie ihre Bilder zum ersten Mal der Öffentlichkeit.
Susanne wurde ebenfalls von Marco inspiriert - sie begann wie ihre Mutter erst 2013 mit der Malerei. Beiden - wie auch Marco - half dabei die tatkräftige Unterstützung des Malers und Keramikers Klaus Deutsch aus Britz und des Kunstmalers Detlef Glöde aus Blumenthal. Drei der Oelkers leben in Hoppegarten, Tochter Susanne in Berlin.
Die Eröffnung der Schau findet am 2. Dezember um 18 Uhr statt. Die Laudatio hält MOZ-Redakteurin Margrit Höfer. Für den musikalischen Rahmen sorgt die Musikschule Hugo Distler. Der Eintritt ist frei. Die Schau läuft bis Ende Februar.