Die Ermittlungen im Fall des Brandes in der Strausberger Grundschule am Wäldchen gehen weiter, teilt die Polizeidirektion Ost am Sonntag mit. Am Sonnabendmorgen sahen Anwohner Rauch aus einem Gebäude aufsteigen. Die Freiwillige Feuerwehr rückte mit acht Einsatzfahrzeugen und 32 Kameraden an. Sie fanden einen Brand in einem Gebäude vor, das gerade wegen Sanierungsmaßnahmen nicht für den Schulbetrieb genutzt wird. In den Kellerräumen, die als Lager genutzt werden, entdeckte die Hilfskräfte Feuer. „Der Brand muss dort schon länger unbemerkt geschwelt haben. Der Putz an den Wänden hatte sich großflächig schon gelöst“, teilte Stadtwehrführer Uwe Schmidt auch Nachfrage der MOZ mit. Das Feuer wurde mit einem C- Strahlrohr gelöscht. Noch am Vormittag konnten die Einsatzkräfte nach erfolgreicher Brandbekämpfung wieder abrücken.Wegen unklarer Brandursache war anschließend die Polizei vor Ort.
Wie hoch der Schaden durch den Brand ist, konnte noch nicht ermittelt werden. Auch inwieweit die Sanierungsmaßnahmen am Gebäude behindert werden, ist noch ungeklärt. Für die Bauarbeiten an Schule und Hort waren bislang mehr als 20 Millionen Euro eingeplant.