Die 58 Einsätze des Vorjahres – darunter 24 Brände, 31 Hilfeleistungen, Übungen zu Eisrettung und Personensuche sowie eine Brandsicherheitswache – untermauern die Notwendigkeit, ebenso die 2229 Stunden Einsatzzeit der 43 beteiligten Kameradinnen und Kameraden. Es konnten schon auch mal „29 Stunden am Stück“ sein, wie beim Waldbrand hinter Werder.
Zu diesen Zeiten kommen aber noch die Ausbildungen aller 14 Tage mit dem Team um Daniel Plätzsch und Olaf Horn-Ebeling, solche auf Amts-, Kreis- und Landesebene, wenngleich Rothe die geringe Anzahl von Lehrgängen in Kreis und Land als „inakzeptabel“ kritisierte.
Den Stellenwert steten Übens und Anpassens an neue Herausforderungen belegte der Ortswehrführer in seiner Rückschau auch mit dem neuen HLF 20.Ohne das Ausbilderteam um Robert Kerber, Ralph Lachmann und Torsten Kosch und die Einzeleinweisungen zwischen Weihnachten und Neujahr könnte die neue Technik längst nicht so sicher gehandhabt werden.
In dem Zusammenhang findet Rothe lobende Worte für das Amt Märkische Schweiz als Träger des Brandschutzes. Sowohl die Notwendigkeit von Lehrgängen als auch das Beschaffen neuer Fahrzeuge und der Bau neuer Gerätehauser betreffend, zeigt er sich überrascht, „wie viel Geld doch in den letzten Jahren in die Hand genommen wurde, um eine handlungsfähige Feuerwehr zu unterhalten“. Das sei der richtige Weg, Ehrenamt zu stärken und Ehrenamtlern den verdienten Respekt und Anerkennung zu geben.(rj)

Befördert, geehrt


■ Befördert wurden zum:

Oberfeuerwehrmann – Steffen Hunger

Hauptfeuerwehrmann – Erik Albrecht, Rico Emmerich

Löschmeister – Marcel Röper

Hauptbrandmeister – Torsten Kosch, Stefan Rothe

1. Hauptbrandmeister – Olaf Horn Ebeling

■ Medaille für Treue Dienste:

10 Jahre – Uwe Hinz, Jörn Buckow, Michael Dreyse und Sebastian Neldner

20 Jahre – Klaus Schulz

40 Jahre – Dieter Herzog und Dirk Elsholz

50 Jahre – Klaus-Peter Püschel und Jörg Röder