Als Einsatzort während des Frühjahrsputzes der Gemeinde hatten sich die Chormitglieder um Vereinsvorsitzende Inge-Lore Jung diesen Platz ausgesucht. Der bislang Grün-in-Grün auf Rasen wachsende Violinschlüssel sollte - wie bei einer niedergeschriebenen Melodie - in ein Liniensystem gebettet sein. Auch Noten sollten hinzukommen.
Für diesen schönen Einfall, zu dem Peter Jung und Frau auf einer Schwarzwald-Reise inspiriert worden sind, wurden vorab bei einer Baumschule kleine Eiben-Setzlinge geordert, die die Kommune kaufte. In Reihen gepflanzt, bilden sie nun die Notenlinien.
Zuvor jedoch galt es, den harten Boden aufzugraben, neue Erde einzubringen und schließlich mittels Töpfen samt bunten Frühjahrsblühern noch Noten zu setzen. Die sollen nach dem Willen der blumenliebenden Sänger jeweils der Jahreszeit angepasst sein. Notenkundige dürften sogar ein g für Gemeinde, ein a für ART (Arbeitskreis Rehfelder Tourismus) und ein c für Chor erkennen können - also einen symbolhaft-stimmigen Dreiklang.
Nicht genug damit, wartet Rehfelde seit dieser Woche mit einer weiteren Neuerung auf. Wer samt Smartphone den Liederweg bewandert, kann sich an jedem Stein die Melodie des dort angezeigten Liedes anhören. Hans-Günter Hoffmann hatte die Idee, die dafür nötigen QR-Codes (quadratische Würfelmuster) aufzubringen, die die Handykamera einliest. Die Umsetzung übernahm und sponserte Atelier/Galerie Jürgen Wenzel.