Jungforscher Tom Weigelt vom Einstein-Gymnasium Neuenhagen hat herausgefunden, was Nudeln lila färbt und für diese Stoffe ein Schnelltestverfahren entwickelt. Mit diesem Projekt hat der 18-jährige Schüler Platz eins beim Landesfinale des Wettbewerbs „Jugend forscht“ im Fachbereich Chemie belegt. Darüber hinaus erhielt der Zwölftklässler den Sonderpreis des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg für ein Forschungsprojekt mit herausragender Qualität. Tom Weigelt vertritt das Gymnasium Neuenhagen nun auch beim Bundesfinale im Mai in Heilbronn (Baden-Württemberg), das virtuell ausgetragen wird. „Tom hat ein sehr anspruchsvolles Projekt präsentiert. Ich freue mich und bin sehr stolz, dass er es bis ins Bundesfinale geschafft hat“, sagte Dr. Hendrik Stiemer, der am Einstein-Gymnasium Deutsch und Chemie lehrt und das „Jugend forscht“-Programm betreut.
Vom 24. bis 25. März präsentierten elf Mädchen und 27 Jungen ihre Projekte. Unter dem Slogan „Lass Zukunft da!“ hatte die Stiftung Jugend forscht bundesweit Jugendliche dazu aufgefordert, eigene Ideen und Konzepte für die zukunftsfähige Gestaltung der Welt zu entwickeln. Die Preisverleihung des Landesfinals wurde am 26. März live über die Homepage der BASF Schwarzheide gesendet. Das Unternehmen war Gastgeber der Veranstaltung, die wegen der Corona-Pandemie erstmals virtuell ausgetragen wurde. Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Manja Schüle (SPD) sprach ein Grußwort und bedankte sich bei den jungen Forscherinnen und Forschern für ihr Engagement und „ihre Lust am Experimentieren“.
Mit insgesamt elf Projekten war allein das Einstein-Gymnasium Neuenhagen beim Landeswettbewerb vertreten. Dafür erhielt die Schule den Sonderpreis der Dehmel-Stiftung und darf sich nun „ausgezeichnete Schule des Landes Brandenburg“ nennen.