Die Mannen der Jugendwerkstatt Hönow haben alle Hände voll zu tun. Da sind Gebäude zu sanieren, das Grundstück instand zu halten und vor allem, die Kinder- und Schülergruppen, die die Angebote des Vereins wahrnehmen, gut zu betreuen. „Das eine sind die Rahmenbedingungen, das andere ist der Zweck des Vereins“, erklärt der Geschäftsführer Stephan Döbrich. „Bei uns ist Werkstatt nicht nur im Namen drin“, sagt er.
Andererseits stehen sie in den Startlöchern und warten darauf, dass die Gemeindevertreter den Erbbaupachtvertrag durchdiskutiert haben, so dass unterschrieben werden kann, denn die Pläne, die die Jugendwerkstatt als anerkannter Träger der Jugendarbeit hat, sind hochfliegend.
Die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses und Vertreter der Verwaltung waren kürzlich auf dem Areal und haben gestaunt, wie es sich verändert hat. „Inzwischen blicken wir nicht mehr mit Wehmut zurück, sondern mit großer Begeisterung voraus“, sagt Projektentwickler Detlef Grabsch.
Der Wechsel von der Mahlsdorfer Straße 56 ins alte Hönower Dorf habe sich im Nachhinein als Glücksfall erwiesen, sagt er. Hier hätte man ganz andere Möglichkeiten und viel mehr Ansatzpunkte für neue Projekte, sagt er. So gebe es schon Nachfragen nach Übernachtungsmöglichkeiten für Klassenfahrten auf dem Heuboden oder andere Dinge, die aber alle erst einmal auf den Weg gebracht werden müssen. „Das kann eine Weile dauern“, sagt er, denn was angepackt werden wird, müsse mit Jugendlichen geschafft werden, in vielfältigen Projekten.
Einen finanziellen Beitrag dazu bekamen die Mitarbeiter der Einrichtung am 25. August von der Sparkasse Märkisch-Oderland. Den Erlös aus dem Verkauf von Karten für die Open-Air-Klassik-Konzerte bekam die Jugendwerkstatt 453,33 Euro. „Der Erlös wurde genau auf drei Vereine aufgeteilt“, erklärt Simone Dürkopp von der Hönower Sparkassenfiliale die „krumme“ Summe. Die Jugendwerkstatt freut jeder Cent.