Der 35-jährige Inhaber der Trainer-A-Lizenz war seit Sommer 2016 für die Geschicke der Männermannschaft verantwortlich, die derzeit ihre sechste Saison in Folge in der NOFV-Oberliga absolviert. Nachdem der Schöneicher dem FCS in seiner ersten Saison mit dem Einzug ins Halbfinale des Landespokals (1:3 gegen den FSV Luckenwalde) den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte bescherte, gelang dem Team in der Liga erst am letzten Spieltag der Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz.
Handschrift sichtbar
In der Saison 2017/18 wurde die Handschrift mit der komplett auf "Junge Wilde 2.0" umformierten Mannschaft weiter sichtbar: Die Strausberger sammelten satte 51 Punkte, Rang 7 im Endklassement war der Lohn. In der vergangenen Spielzeit brach das Team nach einer solide Hinrunde nach der Winterpause förmlich ein. Dennoch gelang dem unermüdlichen Trainerteam durch ein 0:0 gegen Meister SV Lichtenberg der sportliche Klassenerhalt, wenn auch erneut erst am letzten Spieltag.
0:6-Heimpleite folgt das Aus
Nachdem bereits die Vorbereitung auf die laufende Oberligasaison nicht wirklich optimal verlief, entwickelte sich der FCS in den ersten fünf Spielen zur Schießbude der Liga. Erst Runde 6 und 7 konnten zwei Siege eingefahren werden, ehe zuletzt eine bittere 0:6-Heimniederlage gegen Hansa Rostock II folgte.
In Gesprächen kamen die Beteiligten überein, dass das Team nach 106 Spielen mit Reimann einen neuen Impuls benötigt. Reimann bat auch deshalb um seine Freistellung, um sich perspektivisch neuen Aufgaben widmen zu können. Diesem Wunsch hat der Verein entsprochen.
Der Verein wird, sobald die Details geklärt sind, zeitnah einen neuen Trainer präsentieren.