Angefangen hat alles in der Petershagener Giebelsee-Halle, als der damalige Trainer der E- Junioren, Claus Jordan, und der Spielervater Peter Drews das Turnier aus der Taufe gehoben haben. Kurz nach der sportlichen Eröffnung des Jahres mit dem Turnier der Männer, dem Giebelsee-Cup, dürfen die Talente an gleicher Stelle zeigen, was schon in ihnen steckt. Und dabei geht es dann ähnlich stimmungsvoll zur Sache wie bei den Großen.
Der erste Fritze-Cup wurde mit acht Vereinen aus Brandenburg und Berlin ausgespielt. Die SG Bruchmühle konnte sich seinerzeit als erster Sieger in die Turniergeschichte einschreiben. Der gastgebende Verein, SV Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf holte im Jahr 2011 beim 4. Fritze-Cup den ersten und bisher einzigen Sieg der Blau-Weißen. Es gewannen damals die U 9-Junioren.
Mit Stolz kann auf die Turniergeschichte geblickt werden. Dank der Unterstützung der vielen fleißigen und treuen Helferinnen und Helfer in und außerhalb des Vereins kamen im Laufe der Jahre 489 Mannschaften, aus sieben Bundesländern und Polen ins Doppeldorf. Durch teilnehmende Vereine wie u. a. RB Leipzig, Hertha BSC, 1. FC Union Berlin, SG Dynamo Dresden, FC Hansa Rostock, 1. FC Magdeburg, TSV Eintracht Braunschweig, Hallescher FC, 1. FC Lokomotive Leipzig, BFC Dynamo konnte bewiesen werden dass auch Amateurvereine wie  Blau-Weiß große Turnier organisierten können.
Fritze-Cup-Rekordpokalsieger sind mit elf Titeln die Füchse Berlin. Eine Mannschaft aus Reinickendorf, die besonders belegt, wie das Zusammenleben und die Integration von Menschen aus unterschiedlichsten Herkunftsländern funktionieren kann.
Gespielt wird am Sonnabend und Sonntag in der Giebelsee-Halle. Turnierbeginn ist an beiden Tagen um 9.30 Uhr. (red)