"Das ist zwar rechnerisch richtig, aber es gab noch einige Situationen, nach denen wir hätten gewinnen können." Grün-Weiß-Trainer Helmut Fritz meinte damit ein nicht anerkanntes Tor und auch einen Hand-Elfmeter, den Schiedsrichter Norbert Koch nicht gegeben hatte.
"Wir wollten in erster Linie ohne Gegentor wieder nach Hause fahren", sagte Helmut Fritz und bestätigte, dass seine Mannschaft dieses Vorhaben in der ersten Halbzeit richtig umgesetzt hatte.
Gegentor nach der Pause
Kurz nach der Halbzeitpause ging jedoch nach einem groben Schnitzer in der Rehfelder Abwehr der Gastgeber in Führung. Francis Muturi Kinyua schoss das Tor in der 47. Minute. Helmut Fritz reagierte und brachte mit Bledar Mahmuti einen weiteren Stürmer. Es gab fast die komplette zweite Halbzeit einen offenen Schlagabtausch mit sehenswerten Spielzügen und guten Chancen auf beiden Seiten. Es blieb aber beim Sieg des MSV.
"Die Saison ist noch lang und wir haken das Spiel schnell ab", sagte Helmut Fritz nach dem Spiel und wollte es nicht versäumen, dem Gastgeber auch ein großes Kompliment zu  machen. "Wir wurden sehr herzlich begrüßt und ich habe selten ein so wichtiges Spiel gesehen und miterlebt, in dem es so fair zuging. So macht Fußball wirklich Spaß, obwohl wir verloren haben."
Die Rehfelder spielen am kommenden Sonnabend zu Hause und haben mit den Preußen aus Beeskow den Tabellenvorletzten zu Gast.
Grün-Weiß Rehfelde: Gino Thürling – Tobias Kunkel, Sebastian Mentz (55. Bledar Mahmuti), Tim Goerke, Sebastian Juhre, Maximilian Terzenbach, Steffen Fechtner, Pascal Haase, Tony Frontzek, Eric Bohlemann, Max Herrmann