Noch ein weiterer spezieller Punkt schob sich vor den Beginn des eigentlichen Galaprogramms in der übervollen Aula. Denn Bürgermeister Reiner Donath, gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Simona Koß und Bildungsausschussvorsitzendem Carsten Kopprasch einmal mehr in der ersten Reihe der Gästeschar, durfte sich aus Anlass seines 75. Geburtstages zwei Tage zuvor ins Ehrenbuch der Schule eintragen. Dort steht er nun unter anderem gemeinsam mit Kosmonaut Sigmund Jähn, der 6. Mai 2014 die erste Unterschrift hinterlassen hatte. Donath, würdigte die Schulleiterin, habe nicht nur von Amts wegen, sondern auch ganz persönlich über viele Jahre hinweg großes Interesse und Engagement für Belange der Schule gezeigt.
Und eben solches Engagement ganz vieler steckt auch in dem Programm, mit dem die Kinder ihr Publikum nicht nur unterhalten, sondern hier und da gleichermaßen ein wenig nachdenklich machen wollten. Das kleine Theaterstück beispielsweise nimmt heiter-ironisch den bis ins Familiäre reichenden Konsumrausch samt Stressfaktoren aufs Korn. "Dann kauf es ihr, Geld liegt oben in der Schublade", sagt Vater Georg nur kurz, als Mutter Renate ihm vom höchst seltsamen Geschenkewunsch der Tochter erzählt hat: Ein angeschnirpeltes Brunzeltabs. "Ich würde es ihr ja selbst kaufen ..."
In der Gala-Rahmenhandlung sind es zwei Schwestern, die in der Abwesenheit der Eltern schon mal den Adventskalender plündern. Hinter jedem Türchen steckt ein neuer Programmpunkt, seien es die Klasse 4 a mit "Kling, Glöckchen, klingeling", das Trio Elisa, Josi und Josefine mit ihrem akrobatischen Tanz, die Schülerband aus der 6 a samt Schulsozialarbeiter Florian Klein oder Anne Kolbers aus der 3 b, die nicht nur Klavier spielt, sondern auch ein selbst geschriebenes Gedicht vorträgt.