Das lag, wie schon zuvor beim Nachwuchs zum Wettkampfauftakt, nicht nur in minimalen Unterschieden der jeweiligen Ausrüstung begründet. Manchmal ist es einfach nur eine Portion Pech, die einen extrem guten Start nur noch in Mittelmaß oder Enttäuschung enden lässt. So erging es beispielsweise den Rehfelder Jugendlichen: Gab es im ersten Lauf ein Problem mit dem Verteiler, waren beim zweiten Lauf wiederum die Saugschläuche an Zeitverlusten schuld. Selbst für den etwas unerfahrenen Zuschauer auf dem Ihlower Wettkampfacker wurde aber schnell erkennbar, welche großen Stellenwert auch das genaue Zusammenspiel im Team hat. Jeder Handgriff muss nahezu blind sitzen. Bei den Zinndorferinnen war die Frau auf der einen Zielbahn noch gar nicht ganz vorn, als das Wasser schon aus dem Strahlrohr schoss. Andere waren besonders fix, mussten aber auf das Wasser warten.
Auch wenn in einigen Fällen die automatische Zeitnahme nicht funktionierte und deshalb eine Wiederholung nötig war, lief das meiste doch wie am Schnürchen. Für Nachschub an Grillwaren und Getränken durch den Feuerwehrförderverein Ihlow war stets gesorgt, Musik überbrückte die Pausen. Zu denen, die das Spektakel verfolgten, gehörten Amtsdirektor Rolf-Dietrich Dammann sowie die Bürgermeister Reiner Donath (Rehfelde) und Lothar Arndt (Oberbarnim).