Die E-Plus GmbH & Co. KG darf von ihrer Baugenehmigung, die am 17. Dezember 2009 erteilt wurde, keinen Gebrauch machen. Das Gericht ist der Argumentation der Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf bezüglich der Beeinträchtigung des Grünordnungsplans und dem Argument, dass „der Mobilfunkmast keine privilegierte Anlage im Außenbereich“ ist bzw. keinen spezifischen Standortbezug hat, in vollem Umfang gefolgt,
„E-Plus ist damit aufgefordert, einen Alternativstandort zu finden, der schonender für den Außenbereich ist. Die Gemeinde hatte bereits mögliche Standorte vorgeschlagen, wie zum Beispiel den vorhandenen am Bahnhof (ehemalige Ringstraße) und den auf dem Bahngelände im östlichen Gemeindebereich“, so Bürgermeister Uwe Klett (Linke).
Diese Standorte, so führte das Gemeindeoberhaupt weiter aus, haben eine geringere Auswirkung auf die öffentlichen Belange, die bei einem Standort unmittelbar neben der Kindertagesstätte – südlich am S-Bahnhof Fredersdorf – beeinträchtigt wären.
Der von E-Plus bevorzugte Standort an der Brückenstraße sei vorrangig für Baumersatzpflanzungen vorgesehen und die Gestaltung des neu gebauten Bahnhofsvorplatzes wäre mit dem Mast, der 40 Meter hoch sein sollte, beeinträchtigt, hieß es.