Die Immanuel Klinik Rüdersdorf teilt auf Anfrage mit, dass Patienten-Daten "stets streng vertraulich" behandelt würden. "Dazu zählt auch, die elektronischen Daten, egal ob im Schrift- oder Bildformat, umfangreich zu schützen", sagt Sprecherin Lydia Stübler. "Unsere Klinik hat ein eigenes Serversystem, auf dem alle Daten gespeichert werden." Dieses System habe, anders als bei den bekannt gewordenen Vorfällen, "keinen direkten Zugang zum Internet. Es werden keine Daten auf externen Servern zwischengespeichert. Damit wird ausgeschlossen, dass hochsensible Daten auf öffentlichen Servern landen können und Unbefugte darauf Zugriff haben." Auch die Krankenhaus Märkisch-Oderland GmbH mit Häusern in Str­aus­­berg und Wriezen setzt bei der Speicherung von Patientendaten auf ein eigenes Serversystem ohne Verbindung zum Internet, sagt Geschäftsführerin Angela Krug. Jedoch werde der bisher analog geführte Teil der Patientendokumentation bei einem externen Dienstleister digitalisiert und dort "für eine definierte Zeit zwischengespeichert. Dazu verfügen wir über alle notwendigen datenschutzrechtlichen Erklärungen des Dienstleisters."