Umfangreiche schalltechnische Untersuchungen, die Erstellung eines artenschutzrechtlichen Fachbeitrages, ein integrierter Umweltbericht und die Entwurfsplanung für eine Regenentwässerung waren mit der Erarbeitung des Bebauungsplans einhergegangen. Auch umfangreiche Maßnahmen zum Immissionsschutz wurden mit vorgesehen. So die Errichtung von Lärmschutzwänden hin zur Nachbarbebauung, die Beschränkung des Lieferverkehrs auf den Zeitraum zwischen 6 und 22 Uhr bis hin zur Verwendung von Einkaufswagen mit Kunststoffkorb. Für Letzteres gab es Lob von Gemeindevertreterin Dagmar Schultz (WG Die Parteilosen). Die Verwaltung, so sagte sie, habe viele Dinge vertraglich festgezurrt, die aus den Erfahrungen um den Edeka-Markt in der Ernst-Thälmann-Straße herrührten. Marianne Hitzges (SPD) hatte noch Wünsche. So regte sie an, bei künftigen städtebaulichen Verträgen zu regeln, dass es in solchen Märkten auch eine öffentliche Toilette gibt. Aber auch ein Wickelplatz, zwei Bänke auf dem Parkplatz sowie zwei Wipptiere für Kleinkinder wären kostenmäßig in der Niederheidenstraße sicher machbar gewesen.
Mit dem Bau des Rewe-Marktes wird noch in diesem Jahr begonnen. Errichtet wird ein Vollsortimenter mit einer Verkaufsfläche von ca. 1600 Quadratmetern sowie ein Backshop mit Café.