Vorab hatte der Wasserverband die Trinkwasserleitung erneuert und den Abwasserkanal für den Anschluss noch ausstehender Grundstücke erweitert. "Ohne das hätte die Straße nicht ausgebaut werden können", anerkannte Wolfgang Bohm vom Tiefbau-Sachbereich das Entgegenkommen des WSE.
Die Regenentwässerung besorgt ein oberirdisches Muldensystem, das gleich seine Funktionstüchtigkeit unter Beweis stellen musste. Es ist örtlich mit Rigolen (spezielle Versickerungskörper) untersetzt. Ausgangspunkt für die Berechnung seien maximal 17 Liter Wasser pro Stunde, sagte Fachbereichsleiter Mathias Henning.
Im Kreuzungsbereich mit der Eislerstraße habe man aber größer dimensioniert, da an dieser Stelle auch ein Teil der Eislerstraße mit entwässert wird. Auch werde das Gelände zum besseren Abfluss noch nivelliert. Auch das Straßenbegleitgrün - westlich der Straße erfolgten schon 2016 Neuanpflanzungen - trägt letztlich zur Wasserregulierung bei. Im Herbst sollen die restlichen Bäume gesetzt werden, kündigt die Verwaltung an.
Etwas Positives und etwas Negatives habe er anzumerken, sagte Bürgermeister Reiner Donath zur Straßenfreigabe. Das Erste ginge lobend an die Arbeiter, was Bürger selbst erlebt und bekundet hätten. Das Zweite ziele auf jene, die "nicht abwarten konnten", auf den noch warmen Asphalt fuhren oder in den Mulden parkten. Dabei habe es ein gutes Zusammenwirken mit den Bauleuten um Bauleiter Jürgen Hajduk und Polier Alexander Lüben gegeben, bestätigte einer der Anwohner.
Mit der Goethe- hat die Gemeinde erstmals eine zusammenhängende Straße in zwei Teilabschnitten in zwei Jahren erstellt. Mit deren grundhaftem Ausbau werde zudem der 2010 beschlossenen Straßenausbaukonzeption weiter entsprochen.