Das weitere, vor allem aber besseres bzw. energieeffizienteres "Erleuchten" der Straßenzüge in den Ortsteilen bleibt in der Kommune auch im nächsten Jahr an der Tagesordnung. Mit Beschluss des Haushalts 2020 haben die Gemeindevertreter zu ihrer jüngsten Sitzung die Mittel dafür festgesetzt.
Schon in den Vorjahren war in Klosterdorf, Bollersdorf und Grunow-Ernsthof die Umrüstung der Straßenbeleuchtung begonnen und entsprechend der Haushaltslage schrittweise fortgesetzt worden. Der kleinste Ortsteil Ihlow solle dann später in einem Ritt an der Reihe sein, sagte Bürgermeister Lothar Arndt im Gespräch mit dieser Zeitung.
Zunächst aber sei hervorhebenswert, stellte Arndt klar, "dass wir wieder einen ausgeglichenen Etat ohne Schulden beschließen konnten". Es müsse zwar etwas aus der Rücklage zugeführt werden, doch neben den Pflichtleistungen bekämen auch die Vereine und die vier Ortsteile mit ihren Identität stiftenden Festen eine kommunale Unterstützung.
Ebenfalls in den Haushalt 2020 eingestellt worden sind Mittel, die im Falle einer Fördermittelzusage zum Bau des erstrebten Dorfgemeinschaftshauses in Ernsthof gebraucht würden. Die LAG Märkische Seen habe zumindest den Antrag aus Oberbarnim dazu positiv aufgenommen, erklärt das Ortsoberhaupt.
"Darum kämpfen wir ja seit Langem, denn unser eigener Etat gibt einen solchen Bau nicht her. Die Planungskosten haben wir bereits getragen, weil sie für die Antragsunterlagen ohnehin erforderlich sind. Nun ist auch der Eigenanteil aufgenommen." Ohne diesen Nachweis passiere nichts.
Ein besonders dicker Brocken lauert aber noch in Sachen Kita. Steigende Belegungszahlen machen aus Oberbarnimer Sicht eine Übergangslösung erforderlich. In der Flächengemeinde sollen zudem beide Standorte der DRK-Kitas in Bollersdorf und Klosterdorf erhalten bleiben. Daher ist ein überdimensioniertes Neubauprojekt vom Tisch, eine Containerlösung wird angestrebt.