Die von CDU, Linken und Sozialdemokraten eingebrachte Vorlage steht unter der Überschrift "Fahrradfreundliche Stadt Strausberg". Der Geh- und Radweg soll auf der Strecke zwischen Handelscentrum und Lustgarten baulich getrennt, aber mit "Grünverbindung", errichtet werden. Die Notwendigkeit einer Alternative zur Fahrradstraße von McDonald's zum Lustgarten oder auf der anderen Seite der Berliner und August-Bebel-Straße ist angesichts zahlreicher Querungen, baulicher Mängel und der Lärm- und Abgasbelastung unumstritten. Stadtverordneter Nick Reinking (SPD) verwies aber darauf, dass dafür auch Privatflächen angekauft "oder enteignet?" werden müssten, da nicht alle Flächen der Strausberger Eisenbahn gehörten. Alt-Bürgermeister Jürgen Schmitz setzte noch eins drauf: "Auch die Flächen der Strausberger Eisenbahn sind privat. Die Bürgermeisterin kann lediglich darum bitten, sie zum marktüblichen Preis zu verkaufen."
Angesichts dieser Hindernisse baten die Linken um eine Auszeit, berieten sich mit CDU und SPD, und schließlich zogen die Einreicher die Vorlage zurück, um sie noch einmal in den Ausschüssen beraten zu lassen.