Auf Heller und Pfennig hat der Jugend- und Kulturverein bei den Stadtverordneten Altlandsbergs den städtischen Zuschuss von 50 000 Euro für das Betreiben des Bürger- und Kreativhauses "Zur alten Mühle" 2018 abgerechnet. Darunter fallen das Gehalt der Hausleiterin, die anteilige Finanzierung des Jugendtreffs wie auch eine stundenweise Reinigungskraft.
Zur Festlegung aus dem Nutzungsvertrag über den Verwendungsnachweis gehört überdies der Bericht zur inhaltlichen Ausgestaltung des verfügbaren Jahresetats. Verstecken muss sich der Verein mit seinen 189 Mitgliedern damit nicht. So können Stadt, Schule, Kitas und Feuerwehr die Räume bis zu zweimal im Jahr kostenlos nutzen. Für die stark angenommene private Vermietung (Schuleinführung, Jugendweihen usw.) an 32 Wochenenden konnte Geld eingenommen werden, das nur zugunsten des Hauses (Instandhaltung, Investitionen) verwendet wird.
Unterfüttert wurde alles durch erfolgreiche Förderanträge. So finanzierte die Sparkasse drei Litfaßsäulen, auf denen Vereinsarbeit dargestellt werden kann. Für das Oktober- und doppelte Jubiläumsfest 2018 gab die EWE-Stiftung Geld dazu. Die Aktion Mensch förderte Backhaus-Tage und Kräutergarten. Andererseits leisteten die Vereinsmitglieder bei fünf großen und laufenden kleineren Einsätzen über 1000 freiwillige Stunden.
Zur Abrechnung gehören aber ebenso das stete Wirken von 16 AGs, rege Seniorenarbeit samt ambulanter Betreuung, Veranstaltungsreihen und Ausstellungen sowie das Agieren von zumeist sechs Bundesfreiwilligen.