Im Jugendzentrum Horte in Strausberg soll ein Sportraum neu gestaltet werden. Dieser soll künftig Jugendlichen, Anwohner und Geflüchteten die Möglichkeit bieten, kostenlos sportliche Angebote wahrzunehmen. Außerdem sollen sie auch selbst aktiv werden und ehrenamtlichen Sportkurse dort anleiten können.
Die Landesregierung unterstützt diese Pläne finanziell, teilte die Staatskanzlei mit. Für den Kauf von Sportgeräten stellen Ministerpräsident Dietmar Woidke und Sportministerin Britta Ernst (beide SPD) nun 8000 Euro aus Lottomitteln dafür bereit.

Die Finanzspritze stammt aus Lottomitteln

„Ich bin sicher: Wenn wir die Pandemie gemeinsam besiegt haben, wird das Jugendzentrum Horte so attraktiv sein wie nie zuvor“, teilte Woidke mit. Vorerst müsse „dort die wertvolle Arbeit“ ruhen. Seit 1991 ist der Verein ‚Alternatives Jugendprojekt 1260‘ eine feste Größe in Strausberger Jugendarbeit. „Dabei spielen Ehrenamt und Eigeninitiative der Nutzer eine wichtige Rolle. Alle Angebote werden von den Jugendlichen und jungen Erwachsenen unentgeltlich selbst organisiert und durchgeführt. Teamwork und gemeinsames Lernen stehen dabei stets im Vordergrund“, fasst Woidke seinen Eindruck zusammen.
Es freue ihn, dass nun auch sportliche Angebote hinzukommen. „Gerade Jugendliche können sich teure Fitness-Abos oder Sport-Mitgliedschaften oft nicht leisten. Der Verein schafft Abhilfe und leistet eine großartige Arbeit, die das Land auch gerade in dieser schweren Zeit gerne unterstützt“, so der Ministerpräsident.
Laut Sportministerin Britta Ernst seien für die Jugendarbeit Bewegungsangebot von sehr großer Bedeutung. „Sportliche Aktivitäten sind für die Gesundheit und Entwicklung wichtig, aber auch für eine gute Gemeinschaft. Wo kann man die Gelder, die durch die sogenannte Glückspielgabe in die Landeskasse fließen, besser einzusetzen, als dort, wo für unsere Zukunft die besten Grundlagen – auch durch ehrenamtliches Engagement – geschaffen werden“, so Ernst.