Kinder und Jugendliche zwischen neun und 22 Jahren gehören zu den Stammgästen im Jugendclub der Jugendwerkstatt. Sie sind bei unterschiedlichen Projekten dabei, spielen Fußball, unternehmen Exkursionen und erleben gestaltete Ferienausflüge. Die Kontakte zu den beiden Schulen in Hoppegarten und zu den Horten werden ausgebaut. Gemeinsam werden Veranstaltungen vorbereitet und durchgeführt. Nutzen immer mehr Lehrer die Möglichkeiten, die das Haus am Rand der Gemeinde inmitten der Natur bietet.
Daran hat sich auch nach dem Umzug von der Mahlsdorfer Straße ins alte Dorf nicht viel geändert. Aber zu den Öffnungszeiten des Klubs kommen nicht mehr so viele Mädchen und Jungen wie zuvor. „Der neue Standort hat uns auch vor neue Aufgabenfelder gestellt“, berichtet Teamleiter Johannes Köckeritz im Fachausschuss. So sei man nun viel mehr unterwegs. Vor allem in der Hönower Siedlungserweiterung, wo sich viele Kinder und Jugendliche aufhalten. Zweimal in der Woche bringen die Jugendwerkstatt-Leute ihr Spielmobil mit auf den Spielplatz in der Schulstraße. „20 bis 30 Kinder kommen da immer, um gemeinsam mit uns zu spielen“, sagt Köckeritz. So lerne man sich kennen und erfahre auch viel über die großen und kleinen Probleme der Kinder.
Die Gemeindevertreter interessierten sich auch für die Kontakte zu den Jugendlichen, die im Wohngebiet von den Anwohnern oft als störend empfunden würden. „Es ist nicht möglich, stets und ständig präsent zu sein“, sagte Köckeritz, da stoße der Verein rasch an seine Personalgrenzen. Aber man arbeite daran, dass den Jugendlichen Angebote in der Jugendwerkstatt unterbreitet werden, denen sie nicht widerstehen könnten.