Die für die Sicherheit im Bahnverkehr zuständige Bundespolizei bestätigte auf MOZ-Nachfrage den Vorfall. Vor Ort im Einsatz gewesen seien allerdings Kräfte der Polizeiinspektion Märkisch-Oderland. Nach dortigen Angaben habe es sich nicht um spielende Kinder gehandelt, sondern um eine Vermisstensache in der Region. Durch telefonischen Kontakt zu den minderjährigen Gesuchten habe sich herausgestellt, dass sie in unmittelbarer Nähe der Bahn unterwegs sind. Aufgrund der Gefahr für deren Leben sei der Zugverkehr auf dem Abschnitt in Absprache mit der Bundespolizei vorübergehend gestoppt worden. Der Einsatz habe von etwa 18.30 Uhr bis gegen 22.15 Uhr gedauert.
Für Fahrgäste der Niederbarnimer Eisenbahn bedeutete dies zunächst Endstation in Rehfelde und Warten in der Kälte. Da zwischenzeitlich ein Zug nach Strausberg pendelte, habe man sich wenigstens wieder aufwärmen können, so eine Reisende.