Im Hoppegartener Ortsteil wurde Mittwoch die Kita Schatztruhe für 150 Kinder direkt neben Hort und Grundschule Gebrüder Grimm eröffnet. Es ist so ein Zentrum entstanden, in denen die Gemeindejüngsten vom Babyalter bis zum Ende der 6. Klasse betreut werden können.
"Im Kindergarten fangen alle mal als kleine Leute an", sangen die Mädchen und Jungen zur Begrüßung der Gäste, die Mittwochnachmittag mit Spielen und Blumen, Grünpflanzen und Überraschungen in das gelb-blaue Haus gekommen waren. Nicht nur Gemeindevertreter und Erzieher aus anderen Kitas, sondern auch viele Eltern, die sich freuen, ihre Kleinen künftig gut umsorgt zu wissen. 150 Plätze gibt es in der Kita Schatztruhe, die über große, lichtdurchflutete Räume verfügt. Auf zwei Etagen werden sich die Null- bis Sechsjährigen tummeln. Dafür gab es, betonte Bürgermeister Karsten Knobbe auch 830 000 Euro Fördermittel vom Land. Insgesamt wurden in das Gebäude, das als Stahlkonstruktion mit Wandelementen errichtet wurde, in die Außenanlagen, die noch hergestellt werden und in die Planung und Bauüberwachung 3,5 Millionen Euro investiert.
Seit fünf Jahren, bestätigte Ortsvorsteher Rainer Voggenreiter, beschäftigt sich der Ortsbeirat mit diesem Kinderzentrum. Und es sei eine Freude zu sehen, wie toll es geworden ist. Vermutlich wird die Schule schon bald einen Anbau benötigen, mutmaßte er. Der stellvertretende Landrat Lutz Amsel lobte, dass es den Bauunternehmen gelungen sei, in extrem kurzer Zeit - die Grundsteinlegung war nach dem langen Winter erst am 8. April - die Kita zu errichten.
Kleiner Wermutstropfen: Es dauert noch wenige Tage, bis die Krippenkinder einziehen können. Denn es müssen noch Wasserbeprobungen stattfinden. "Alle Eltern sind informiert. Wir denken, in den nächsten zehn Tagen haben wir alles im Griff", dankte Bürgermeister Knobbe für das Verständnis der Eltern.