Bauer hob die hohe Qualität der Operationen in der Charité hervor, wie das Klinikum Märkisch-Oderland in einer Pressemitteilung informierte.  Im Laufe eines Jahres werden dort etwa 25 bis 30 Patienten gemeinsam behandelt. Es seien in der Regel hochkomplizierte Fälle mit Erkrankungen der Leber, der Speiseröhre und des Bauchfells. Das Lob des Strausberger Chefarztes gab Prof. Johann Pratschke, Direktor der Chirurgischen Klinik der Charité, unmittelbar zurück: „Die chirurgische Klinik am Krankenhaus Märkisch-Oderland ist sowohl diagnostisch als auch operativ hervorragend aufgestellt und versorgt ihre Patienten auf exzellentem Niveau.“ Das betreffe vor allem die Leistungen des Darmzentrums und der Tumorchirurgie.
Vor gut 60 Zuhörern, überwiegend Ärzte aus Krankenhäusern und dem niedergelassenen Bereich, wurden in mehreren Vorträgen Krebserkrankungen des Dick- und Enddarms thematisiert. Dr. med. Miriam Kinzel, Humangenetikerin aus Berlin, referierte über die erblichen Formen des Darmkrebses. Weitere Referenten kamen aus der Charité, dem Werner-Forßmann-Krankenhaus in Eberswalde und dem Krankenhaus Märkisch-Oderland. Die Teilnehmer nutzten die Möglichkeit zum Erfahrungs- und Informationsaustausch auch in der sich anschließenden wissenschaftlichen Diskussion. Das Weiterbildungskonzept von Charité und Krankenhaus Märkisch-Oderland soll im nächsten Jahr fortgeführt werden.