Die langjährige Gemeindevertreterin Marianne Hitzges hört zum Jahresende auf. Wie die Sozialdemokratin bei der Sitzung am Donnerstagabend in einer Erklärung verkündete, ziehe sie sich aus persönlichen Gründen zurück. Die SPD-Fraktionsvorsitzende dankte allen, "mit denen eine konstruktive Zusammenarbeit  möglich war".
Neben ihrem Fraktionskollegen Nico Schulz äußerten weitere Gemeindevertreter Bedauern über den Rückzug, so Corinna Fritzsche-Schnick (CDU), die an das Neuenhagener "Frauenquartett" erinnerte, das das Wohn- und Geschäftshaus an der Eisenbahnstraße wesentlich gefördert hatte, Georg Stockburger (B 90/Grüne) oder Wolfgang Winkler (Linke). Auch Bürgermeister Ansgar Scharnke (die Parteilosen) würdigte die Gemeindevertreterin, auch wenn man oft anderer Meinung gewesen sei. "Kritisch, konsequent, beharrlich" waren meistgenannte Eigenschaften.
Marianne Hitzges war seit 2000 für die SPD im Ort aktiv, seit 2003 Gemeindevertreterin.