Seit drei Monaten gilt in den Kliniken der Krankenhaus Märkisch-Oderland GmbH in Strausberg, Wriezen und Seelow ein Besuchsverbot. Grund ist wenig überraschend die Corona-Pandemie. Doch nun werden die Bestimmungen, die am 11. Oktober erlassen wurden, gelockert.
Wie Sprecherin Claudia Gudzinski mitteilt, wird das generelle Besuchsverbot zum 26. Januar aufgehoben. „Es gelten aber weiterhin bestimmte Regelungen, die alle Besuchende einhalten müssen“, heißt es. Dazu zählt: Abstand halten und das Tragen einer FFP2-Maske während des gesamten Aufenthaltes in den Kliniken.

Negatives Corona-Testergebnis muss vorgelegt werden

Pflicht ist auch die Vorlage eines offiziellen negativen Corona-Testergebnisses aus einem Testzentrum. „Dieses darf nicht älter als 24 Stunden sein“, heißt es in der Mitteilung. Besuchende müssten das negative Testergebnis außerdem nach Betreten des Krankenhauses „unaufgefordert den Mitarbeitenden der Rezeptionen vorzeigen“. Zu einer Aufnahme der Daten der Angehörigen komme es dagegen nicht mehr, da es keine Kontaktpersonennachverfolgung mehr gebe.
Als Besuchszeit gelte in den Klinniken Strausberg, Wriezen und Seelow ab sofort der Zeitraum von Montag bis Sonntag zwischen 14 und 18 Uhr. Maximal zwei Personen am Tag dürfe jeder Patient empfangen. „Wer Angehörige auf der Intensivstation besuchen möchte, kann dies nur nach Rücksprache mit dem diensthabenden Arzt“, teilt die Krankenhaus GmbH mit.

Besuchsverbot bei Verdacht und Infektion mit Covid-19

Das Besuchsverbot gilt laut Mitteilung weiterhin für Patienten, die eine bestätigte Infektion mit Covid-19 haben oder bei denen ein Verdacht auf Corona bestehe. „Die Ärzte des jeweiligen Krankenhauses können von Fall zu Fall selbst entscheiden und Ausnahmen bewilligen“, heißt es weiter. Besucher, die Anzeichen einer Atemwegsinfektion aufweisen, haben dagegen schlechte Karten. Ihnen könne der Zutritt zum Krankenhaus auch weiterhin verweigert werden.
Die Kliniken in Strausberg und Wriezen sind Teil der Krankenhaus Märkisch-Oderland GmbH, zu der auch das Krankenhaus in Seelow als 100-prozentige Tochtergesellschaft zählt.