Um die nach Ideen der Strausberger Künstlergruppe Kontrapost um Ulrich Jörke in der Fredersdorfer Kunstschmiede und Schlosserei von Jürgen Lange entstandene Kreiselkunst hatte es seit der Aufstellung im November vorigen Jahres Diskussionen gegeben. Denn das Material hob sich im Auge des Kraftfahrers zunächst kaum vom Hintergrund ab. Daraufhin verständigten sich Stadtverwaltung und die Künstlergruppe, im Frühjahr noch einmal zu diskutieren.
Dies ist vor Kurzem passiert. Wie Sebastian Fröbrich aus dem Rathaus mitteilte, hätten die Kontrapostler extra ein Modell mit Farbkombinationen angefertigt, um die Wirkung in der Umgebung zu visualisieren. Letztendlich erhielt die Variante in Elfenbein und Anthrazit den Vorzug. "Sie wirkt am besten, fällt am meisten ins Auge, und ein leichter Braunton ist erhalten geblieben", so Fröbrich.
Die Stadtwerke haben die Farbgebung gesponsert, so dass zu den Kosten von rund 15 000 Euro für die Stadt keine hinzukommen. Alle Beteiligten hoffen nun, dass sich nicht wieder Strolche an dem Kunstwerk vergreifen, wie es Ende 2013 passiert war.
Vor einigen Wochen hatte der Landesbetrieb Straßenwesen den Kreisel bereits bepflanzen lassen.