Nach der Pause eine getanzte Geschichte. „Das Elfenmädchen Lilli und Kalle, der Troll“. Da bauen am Beginn die Elfen einen Blumengarten auf, Schmetterlinge gaukeln durch die Luft, kitschige Idylle. Nun kommen die derben Trolle und verwüsten alles. Das kann nicht gut gehen, und so kommt es zum Kampf. Unerbittlich steht man sich gegenüber. Nur das Elfenmädchen Lilli und der kleine Troll Kalle wollen nicht mitmachen. Sie lernen sich kennen und beginnen des Nachts eine gemeinsame Reise. Ein Unwetter überrascht sie, und sie verirren sich. Unterwegs treffen sie possierliche Waschbären samt Zahnfee, die Zahnbürsten verteilt. Frau Luna kommt, und der Hunger muss unterwegs mittels Äpfeln gestillt werden. Diese Stelle erinnert allerdings doch etwas plakativ an das Adam-und-Eva-Motiv. Sterne gehen auf, sehr effektvoll mit Lichtern auf dunkler Bühne getanzt. So haben die kleinen Abenteurer allerlei Kurzweil. Inzwischen wird das Fehlen im Zauberwald bemerkt, und man gibt sich gegenseitig die Schuld am Verschwinden der Kinder. Erst der Igel, der immer munter als Running Gag mittels Roller auf die Bühne rauscht, berichtet, dass die Kinder von Spinnen gefangen genommen wurden. Nun befreien alle zusammen Lilli und Kalle. Am Ende tanzen Trolle und Elfen gemeinsam. (rpf)