Heidrun Mora vom Mitorganisator Bürgergemeinschaft Rehfelde fiel ein Stein vom Herzen, als kurz vor dem Start zum Lilien-Jubiläumslauf doch noch mehr als 50 Teilnehmer die verschiedenen Strecken in Angriff nahmen. "Im Vorfeld waren bei mir nur acht Anmeldungen eingegangen. Ich hatte schon das Schlimmste erwartet", sagte sie und freute sich über den noch kurzfristigen Zuspruch.
Einen kleinen Ausblick gab sie schon auf das kommende Jahr. So soll der Lauf wieder im Rahmen des Lilienfestes ausgetragen werden. Auch Ideen für eine neue Streckenführung wurden geäußert. So könnte eine Strecke den besonderen Rehfelder Merkmalen folgen, ist derzeit im Gespräch. Nachdem die Sportler aus der polnischen Partnerstadt Zwierzyn fünf Minuten vor Start des 5. Lilienlaufes eintrafen, konnte Grün-Weiß Rehfeldes Vereinschef Carsten Kopprasch pünktlich wie immer um 18.10 Uhr die Strecke für die großen und kleinen Läufer sowie die Nordic Walker freigeben. "Wir hatten das mal getestet mit den Schließzeiten der Schranken und wenn wir um diese Zeit loslaufen, schaffen es die Läufer der langen Strecke bei offenem Bahnübergang", erläuterte Kopprasch die doch recht seltene Startzeit.
An größeren Ausfahrten und Straßenüberquerungen hatten sich viele Helfer und auch wieder neun Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr postiert. Bisher ist bei den Läufen noch nichts passiert, war zu erfahren, und so soll es auch weiterhin bleiben, waren sich die Freiwilligen einig. Auch im nächsten Jahr werden sie wieder vor Ort sein.
Nach dem Lauf versammelten sich die Teilnehmer und Helfer auf dem Hof des H & M Hauses unweit des Rehfelder Bahnhofes. Bei Gegrilltem und Getränken wurde die Veranstaltung ausgewertet. Für die meisten Läufer waren Zeiten nicht so wichtig, die volkssportliche Betätigung stand im Vordergrund.