Für Fuchs, sachkundiger Einwohner für die CDU im Ausschuss, war der bislang schwache Zwischenstand des Volksbegehrens für ein Nachtflugverbot Anlass für die Nachfrage. Offenbar würden die Strausberger die künftige Belastung verkennen, so der Chef der Ortsgruppe des Naturschutzbundes. Denn im Süden gibt es einen Einlenkpunkt für landende Maschinen aus Richtung West-Nordwest bis Nord. Sie werden dann in ca. 1200 Metern über die Stadt donnern. Bislang haben sich trotz mehrfacher Veröffentlichung in Medien aber erst rund 300 Bürger in die Listen eingetragen.
Dies kann noch bis 3. Dezember im Bürgerbüro passieren oder durch briefliche Eintragung. Beteiligen können sich alle, die mindestens 16 Jahre alt sind und seit mindestens einem Monat im Land Brandenburg den ständigen Wohnsitz haben. Für briefliche Eintragung kann formlos ein Eintragungsschein angefordert oder von der Internetseite der Stadt heruntergeladen werden. Der ist ausgefüllt per E-Mail an das Bürgerbüro zu schicken. Dort werden auch Fragen beantwortet.
Kontakt: Tel. 03341 381210; E-Mail buergerbuero@stadt-strausberg.de