Sonst hatten die 43 Frauen immer im Vereinsraum II des Hauses, "eng beieinander", gesungen, erzählt die stellvertretende Vereinsvorsitzende Christiane Haase. Seit Mai arbeite sie an einem machbaren Hygienekonzept und achte sehr genau auf die Einhaltung der Vorgaben. Ab 1. August dürfen deutschlandweit Chöre mit Erlaubnis des Kulturministeriums proben.
Der Neustart erfolgte nach heimischen Ersatz-Proben im kleinen Kreis mit einem enthusiastischen Chorleiter Frank Asmis, der seine Schäfchen wieder im großen Saal aufeinander einstimmte. Maximal 23 Sänger pro Durchgang im drei Meter Stuhl- bzw. sechs Meter Reihenabstand sind genehmigt, um eine mögliche Ansteckung mit dem Coronavirus beim Singen durch umherfliegende Aerosole aus dem geöffneten Mund zu verhindern.