„Das ist schon eine Wahnsinnsleistung“, bekannte Ronny Schramm, der Chef des Unternehmens. Nur fünf Wochen nach dem Baubeginn konnte nun der symbolische letzte Nagel ins Gebälk geschlagen werden. Die Kita ist ein Flachbau in Fertigbauweise. Mit der Firma Cordes Holzbau aus Norddeutschland hat Schramm auch die meisten anderen der sieben Einrichtungen errichtet, die die gGmbH schon oder bald betreibt.
Der Neubau in Fredersdorf-Nord kostet 1,5 Millionen Euro. Eine Million Euro investiert die Gemeinde. Neben 70 regulären Plätzen für Mädchen und Jungen vom Kleinkind- bis zum Hortalter wird ein Angebot für jene geschaffen, die für den Hort zu alt, für den Jugendklub aber noch zu jung sind. Bis auf fünf Plätze seien alle vertraglich gebunden, sagte Schramm. Laut Bürgermeister Thomas Krieger reichen mit der neuen Kita die Kapazitäten im Ort aus. Zwar habe er im September zwölf Geburtskarten unterschrieben und im August zehn, aber dann könne man halt weniger Kinder aus Petershagen-Eggersdorf aufnehmen. Fast alle 40 „Auswärtigen“ kämen von dort.
Die Kita soll Anfang 2019 in Betrieb gehen. Familie Böhmer freut sich schon darauf. Sie wohnt nur rund 100 Meter entfernt und Sohn Max wird dann dort betreut.