Nachdem die Deutsche Bahn für die Zeit vom 8. Januar bis Anfang Februar umfangreiche Bauarbeiten an der Signaltechnik und deshalb mehrere Wochen Schienenersatzverkehr zwischen Strausberg und Friedrichsfelde Ost angekündigt hatte, dürfte bei vielen Pendlern der Frustpegel geklettert sein. Denn die Fahrzeiten erhöhen sich mit den Ersatzbussen deutlich.
Zumindest die Regionalbahn RB 26 bleibt aber die meiste Zeit eine Alternative, erfuhr die MOZ bei der Niederbarnimer Eisenbahn Betriebsgesellschaft (NEB). Sie sei von den Bauarbeiten zwischen Strausberg und Biesdorfer Kreuz zunächst nicht betroffen, sagte ein Sprecher. Am Auftaktwochenende allerdings schon. Vom 8. bis 10. Januar würden die Züge in Strausberg enden und von dort zurück nach Küstrin-Kietz fahren.

Im Februar und März weitere Unterbrechungen

Ende Januar werde ebenfalls parallel bei S- und Regionalbahn gearbeitet, dann sei bereits in Rehfelde Endstation auf der Schiene, so die Informationen der NEB. Anfang bis Mitte Februar werde dann noch einmal der Abschnitt zwischen Strausberg und Ostkreuz gesperrt, hieß es, und im März seien erneut Bauarbeiten von der DB angekündigt. Noch finden sich diese in der Baustellenübersicht auf der Internetseite des Verkehrsunternehmens aber allesamt nicht wieder.
Möglicherweise werde es in den Januar-Sperrwochen der S-Bahn wie im Sommer 2020 auch noch Verstärkerfahrten bei der Regionalbahn in Berufsverkehrszeiten geben, aber das liege letztlich in der Hand der S-Bahn und sei noch nicht klar, verlautete bei der NEB.