Fast alle Bäume werden gefällt
Die Planung bewertete selbst  Dagmar Schultz als eine "interessante und gute". Vorgesehen sind laut Anke Steinbrügge vom Berliner Büro Landschaft planen + bauen ein intensiver Spielbereich mit Geräten für verschiedene Altersgruppen, um den ein Parcours-Rundkurs angeordnet wird, sowie ein extensiver  Spielbereich auf einer Wiese. Und um das etwa 1350 Quadratmeter große Grundstück sollen Bäume, Hecken und Stauden platziert werden. Der derzeitige Robinienbestand sei laut einem Gutachten nahezu komplett ungeeignet, erklärte sie. Lediglich vier Bäume könnten stehen bleiben, zwei etwa in der Mitte und zwei an der Ecke in Richtung Stern-Kreisel. Ausschussmitglied Helmut May machte in dem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass seinerzeit Imkern versprochen wurde, gerade diese Bäume als Bienenweide zu belassen. Er erwähnte allerdings auch, dass die Baumart für Spielplätze ungeeignet sei.
In jedem Falle sind Neupflanzungen vorgesehen, unter anderem 16 Einzelbäume. Die Sorte will das Büro noch mit den örtlichen Naturschützern abstimmen. Zugleich versicherte die Planerin, dass die Abstände zu den Nachbargrundstücken baurechtlichen Vorgaben entsprechen, um Konflikte zu vermeiden. Ein Teil des Grünbereiches soll nach ihren Angaben mit wild- und bienengerechten Pflanzen versehen werden, auch Insektenhotels sind geplant. Bildungstafeln zur Natur könnten das Angebot erweitern.
Der intensive Spielbereich soll Möglichkeiten für die Altersgruppen bis drei Jahre und darüber mit speziellen  Kletterelementen bieten. Die Materialien – Metall, Holz und Kunststoff in Holzoptik – seien robust, hieß es. Zudem sind Schaukel, Trampolin, ein kleines Karussell, Wipp-Pferde und Balancierelemente, zum Teil auch Natursteine, vorgesehen. Die würden überwiegend in einen Kunststoffbelag als Fallschutz eingelassen, während die Klettergeräte im Sand stehen. Eingefasst wird das Areal mit Beton- und Natursteinen. Das Altersspektrum für den Platz umriss Anke Steinbrügge mit null bis 12/14.
Komplettiert wird die Ausstattung mit robusten Bänken und Tischen, Papierkörben und Fahrradbügeln. Überdies wird der Platz eingezäunt. Über die Höhe des Zauns gab es noch Diskussionen. Der Zugang erfolgt durch eine Tor von der Hönower Chaussee.
Der Zeitplan sieht laut Planerin vor, dass nach der Entscheidung der Gemeindevertretung Anfang Mai die Unterlagen fertiggestellt und der Bauantrag eingereicht wird. Die Ausschreibung solle möglichst im Herbst und die Vergabe im Winter erfolgen, so dass Anfang nächsten Jahres mit dem Bau begonnen werden könnte. Mit der Fertigstellung wäre dann im Sommer 2020 zu rechnen.
Die Kostenschätzung für die vorliegende Planung liegt laut Verwaltung bei knapp einer Viertelmillion Euro. Auf Grund der allgemeinen Kostensteigerungen in allen Baubereichen in den letzten Jahren seien relativ hohe Kosten veranschlagt, hieß es. Die finanziellen Mittel seien bereits ab dem Haushaltsjahr 2018 eingeplant gewesen.
Das Ausschussvotum fiel am Ende sehr knapp aus: Vier Mitglieder stimmten für die Vorlage in der Gemeindevertretung, drei dagegen.