Weil ein Bar-Betreiber in seinem Lokal die Corona-Regeln durchgesetzt hat, kam es in der Nacht zu Sonnabend dort zu einer handfesten Auseinandersetzung, an der gleich mehrere Personen beteiligt waren. Wie die Polizei am Sonnabend, 13. November, mitteilte, betraten gegen 0.45 Uhr rund zehn Personen ein Lokal an der Alten Hellersdorfer Straße.
Von dem Geschäftsführer der Bar wurden die eintretenden Gäste darauf hingewiesen, sich an die Hygieneregeln zu halten und eine Mund-Nase-Bedeckung aufzusetzen.

Inhaber wirft Gruppe raus

Da sie dieser Aufforderung nicht Folge leisteten und andere Gäste des Lokals belästigten, wurde die Personengruppe vom Inhaber der Bar „der Örtlichkeit verwiesen“, wie es die Polizei formulierte. Daraufhin wurde aus der Gruppe angedroht, dass sie zurückkehren wird.
Kurze Zeit später betraten die zunächst verwiesenen Gäste erneut das Lokal. Aus der Gruppe heraus wurden beim Betreten der Bar unvermittelt Flaschen auf die anderen Gäste geworfen, auf diese eingeschlagen und die Ladeneinrichtung zerstört.
Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 33 flüchteten die Tatverdächtigen in unbekannte Richtung. Ein 35-jähriger sowie zwei 40-jährige Männer erlitten Verletzungen am Kopf, die von Rettungskräften am Ort behandelt wurden. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Landfriedensbruches führt ein Kommissariat der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 3.