Die Kriminalpolizei der Polizeiinspektion Märkische Oderland führt Ermittlungen zu einer Betrugsstraftat. Eine Rentnerin ist demnach über unterschiedliche Messengerdienste durch einen Unbekannten kontaktiert worden. Der Mann intensivierte in der Folgezeit den Kontakt über die Messengerdienste und war dabei bemüht, ein herzliches Verhältnis aufzubauen. Persönliche Telefonate lehnte er aber ab. Er schilderte seine „bedauernswerte Lebenssituation“ und erbat finanzielle Unterstützung in Höhe mehrere tausend Euro.
Die Frau überwies in zwei Fällen geringe Geldbeträge, bevor ihr berechtigte Zweifel wuchsen und sie sich an die Polizei wandte.

Information der Polizei

Die Polizei weist darauf hin, dass es sich bei dem beschriebenen Vorgehen um eine gängige Betrugsmasche, das sogenannte Romance Scamming, handelt.
Unbekannte versuchen hierbei zumeist per E-Mail oder über Kontakte in den sozialen Medien ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, um dann gezielt die Hilfsbereitschaft der Personen auszunutzen und schließlich höhere Geldbeträge zu verlangen.
Die Polizei empfiehlt Ihnen, niemals Geldbeträge an unbekannte Einzelpersonen zu überweisen. Geben Sie den Betrügern mit ihren Liebesschwüren und nie nachprüfbaren Geschichten, die einzig und allein dazu dienen sollen, Ihnen Geld aus der Tasche zu ziehen, keine Chance.