Auf diese Bekanntschaft hätten die Einsatzkräfte der Feuerwehr in Petershagen-Eggersdorf sicher gerne verzichtet: Die Feuerwehr war laut Polizeiangaben am frühen Morgen des Neujahrstags zu einer Tiefgarage an der Straße Am Markt geeilt. Wie die Feuerwehr auf ihrem eigenen Kanal mitteilte, sogar zum dritten Mal, weil die Rauch in der Tiefgarage die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte.
Der Qualm war aber nicht durch ein Feuer verursacht worden, sondern durch Feuerwerk. Während die Feuerwehr die Tiefgarage belüftete und die Brandmeldeanlage zurücksetze, hielt sich dort auch ein Mann mit einer Schreckschusswaffe, der mehrfach in die Luft schoss und erst nach Einschreiten der Kameraden damit auffhörte. Weil der Mann die Einsatzkräfte beleidigte und die Feuerwehrleute von einer Gefahr ausgehen musste, alarmierten sie auch die Polizei.
Beamte konnten den 19-Jährigen mit Waffe und Munition nicht weit vom Ort des Geschehens antreffen und kontrollieren. Der zuvor noch nicht polizeiliche in Erscheinung getretene junge Mann musste laut der Polizei dabei einräumen, gar nicht im Besitz einer waffenrechtlichen Erlaubnis für die Pistole zu sein. Daraufhin wurde die Schreckschusswaffe beschlagnahmt. „Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und hören sich genau an, was er sich bei der Sache mit den Schüssen eigentlich gedacht hatte“, so die Polizei.