Inzwischen kann ihn jeder Besucher des Bürgerzentrums Rehfelde sehen. Vor wenigen Tagen hat der Brunnen für die dort neu zu gestaltende Anlage seinen Platz gefunden. "Am Dienstag ist er schon mal Probe gelaufen, das heißt, die Pumpe befördert auch wirklich Wasser nach oben", sagte Bürgermeister Reiner Donath auf Nachfrage.
Damit haben die Arbeiten am "Grünen Bürgerzentrum", wie das bürgerschaftliche Gemeinschaftsprojekt für das Jahr 2016 benannt ist, deutlich sichtbar eine neue Stufe erreicht. "Jetzt kommt nur noch die wassergebundene Decke auf die schon vorbereitete Fläche, dann können die drei Rundbank-Segmente aufgestellt werden", setzte Reiner Donath fort.
In den Herbst zur besten Pflanzzeit gelegt sind dagegen dazu ausstehende Pflanzungen. Laut Projekt wird sich an die Bänke eine immergrüne Hecke anschließen und diese nach hinten abschirmen. Eine weitere Gehölzinsel wird später mittig in der Grünfläche angeordnet.
Nach dem "Grünen Klassenzimmer" an der Grundschule Rehfelde im vergangenen Jahr hatten sich die Rehfelder in diesem Jahr für die schon seit Längerem diskutierte und optisch zuvor eher langweilige Grünanlage vor dem U-förmigen flachen Gebäudekomplex aus Verwaltungstrakt, Bürgersaal, Sportanlage, Apotheke und Arzt entschieden.
Nachdem die Gemeinde das Bürgerzentrum sanierte, der davor liegende Parkplatz ordentlich ausgebaut wurde und auf dem Sportplatz demnächst noch die neue Flutlichtanlage des Sportvereins installiert wird, stellt das Jahresprojekt "Grünes Bürgerzentrum" quasi das i-Tüpfelchen an der Elsholzstraße dar.
Alles passiere dabei jedoch außerhalb des kommunalen Haushalts, betont der Bürgermeister. Dazu bedarf und bedurfte es der gedanklich-planerischen Vorbereitung, möglichst vieler helfender Hände und so mancher Spende. Etwa 13 000 Euro Gesamtkosten für das Projekt wollen durch Sponsoren und Eigenleistungen erst einmal aufgebracht sein.
Ohne den ehrenamtlich agierenden Bauleiter und Gemeindevertreter Sven Bürger aus dem Ortsteil Werder etwa oder Sponsoren wie die Rehfelder Familie Anne und Heinz Kuflewski, die für den Brunnen steht, und weitere Unterstützer würde das in vielen kleinen Schritten angegangene Bürgerprojekt nicht gedeihen.
Da mussten der Bagger und Fachleute organisiert, der Elektroanschluss für die Wasserpumpe gelegt, das Fundament für den Brunnen gegossen, Borde gesetzt, Leute organisiert, Termine abgestimmt und um Geld geworben werden. Über jeden Fortschritt informierte der Bürgermeister zudem in seinen wöchentlichen Internetberichten auf der Gemeinde-Seite.
Bis November soll alles fertig sein. Dann nämlich wird das Jahresprojekt für 2017 ausgerufen.