Als eine zentrale Forderung tauchte auf, dass die Große Straße zur Fußgängerzone und Fahrradstraße werden soll, berichtet Ortsgruppenmitglied Thomas Deuse aus der Vorstadt. Zudem hätten sich die Teilnehmer mehr und bessere Radwege im Stadtgebiet gewünscht, ältere Bürger auch kurze und seniorengerechte Verbindungen. Überdies wurde der Ausbau von Strecken in die Umgebung angeregt, unter anderem nach Rehfelde, Garzau oder Gielsdorf.
Zumindest für eine Verbindung nach Gielsdorf ist Bewegung in Sicht. Altlandsbergs Bürgermeister Arno Jaeschke äußerte, man sei sich mit zwei weiteren Eigentümern einig, die Flächen für einen solchen Radweg abgeben müssten. Notarverträge könnten aus seiner Sicht Ende 2016 oder Anfang 2017 unterzeichnet werden. Ende November gebe es ein Arbeitsgespräch mit dem Landesbetrieb Straßenwesen und der Stadt Strausberg über das weitere Vorgehen.
In der ADFC-Umfrage fanden sich weiter solche Anregungen wie bessere Sicherungssysteme, Vorkehrungen gegen Diebstähle, Pausenmöglichkeiten und Bänke, Ladestellen für Elektroräder an Supermärkten und Gaststätten, mehr Reparaturmöglichkeiten, Verleihstationen oder Verringerung von Schwellen an Straßenübergängen. Die Ergebnisse der Umfrage seien der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt worden.
Laut Deuse hat Strausberg inzwischen auch die erforderlichen 50 Stimmen für den Fahrradklima-Test 2016 des ADFC erreicht. Nachdem die Hürde im Vorjahr nicht geschafft wurden, sei die Zahl diesmal "locker" erreicht worden. Die Umfrage läuft noch bis Ende dieses Monats. Die Auswertung wird Anfang 2017 erwartet.