Aus Sicht des Betreibers der Rennbahn sei die Zusammenarbeit mit den Behörden, der Gemeinde und dem Landkreis während des gesamten Genehmigungsverfahrens von Verantwortungsbewusstsein und Wohlwollen geprägt, das Verfahren war zu jedem Zeitpunkt transparent.
Veranstalter und Rennbahn seien sich einig, weil die Freizeitlärmrichtlinie von 2015 in Brandenburg bisher noch nicht in Kraft sei, sie einen "einen klaren Standortnachteil" haben. Hier sähe man politischen Handlungsbedarf.
Für das Team der Rennbahn sei die Vorbereitung des mit Abstand besucherstärksten Events in der 149-jährigen Geschichte "eine große und spannende Herausforderung" gewesen. "Wir bedanken uns sehr für die gute Zusammenarbeit mit den Behörden sowie für das Verständnis und Wohlwollen der großen Mehrheit unserer Nachbarn", sagt Hoek.
"Die Rennbahn hat mit dem Lollapalooza Berlin 2017 nach dem Brandenburg-Tag 2016 ihre hohe Eignung für Großevents bewiesen.Wir bleiben auch weiterhin im Rennen um Lollapalooza Berlin. Wir werden das Festival mit allen Beteiligten sorgfältig auswerten."
Eine so komplexe Erstveranstaltung auf einem neuen Gelände produziere hohe Lerneffekte und "wir sind sehr zuversichtlich, zusammen mit dem Veranstalter und den Behörden eine perfekte Zweitveranstaltung präsentieren zu können".